Verantwortung – Tugend, Bürde oder Machtanspruch?

Verantwortung - Tugend, Bürde oder Machtanspruch?

Der Tod auf dem Elektrostuhl: Mehrere Personen legen einen Schalter mit Starkstrom um, damit später keiner von ihnen weiß, wessen Handlung den Verurteilten tötete. Wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer, sagen sie. Dabei vergessen sie, dass sie vielleicht schon jener „andere“ sind. Auch Erschießungskommandos bestehen meist aus einer Mehrzahl von Schützen. So hofft man den Henkern posttraumatische Belastungsstörungen zu ersparen oder bei den jeweiligen Göttern mit einem einfachen Verweis auf die eigenen Unwissenheit, der Hölle zu entkommen. Wie steht es als mit dem Individuum und seiner Verantwortung gegenüber anderen?

Der Mensch ist der Urheber seiner Handlungen und damit verantwortlich für sie und für die daraus resultierenden Konsequenzen. Alle gesellschaftlichen Subsysteme bauen, von einigen Ausnahmen abgesehen, auf dieser Mündigkeit auf. In den letzten Jahren gerät dieses eindeutige Bild was wir von uns und Anderen haben in Wanken.

Jede neue wissenschaftliche Erkenntnis über das Wirken der Gene, neuronale Mechanismen im Gehirn oder das Zusammenspiel mit der Umwelt, relativiert die These des freien und willensstarken Menschen der für sein Tun selbst verantwortlich ist. Doch wie verhält es sich mit dem Umstand, dass es mit der gesteigerten Komplexität der Gesellschaft und immer vielschichtigeren Verantwortungszuschreibungen es ohnehin schwieriger wird, seinen persönlichen Verantwortungsbereich zu verstehen und die eigene Willensfreiheit fortlaufend geschmälert wird? Die daraus wachsende Verantwortungslosigkeit ist eng an die Frage von Schuld und Sühne gekoppelt.

Diese beiden Begriffe gehen weit über ein juridikatives Verständnis und deren Sanktionsmöglichkeiten hinaus. Wer sich gesellschaftlich inakzeptabel verhält lädt Schuld auf sich. Darüber hinaus kann Schuld auch im Sinne von Schulden verstanden werden: etwas was der einem dem anderen schuldet und auf einer speziellen Weise zurückzahlen muss. Die Pflicht, das moralische Sollen, stammt laut Nietzsche aus der ökonomischen Schuld. Wer Schulden hat, schuldet jemanden etwas. Jemand hat damit das recht zurückzufordern was er mir gegeben hat. Mein Pflicht ist es dieser Forderung nachzukommen. Wenn ich die Schulden nicht begleichen kann, lade ich weitere Schuld auf mich. In diesen einfachen Verhältnissen sind die Beziehungen relativ klar. Komplizierter wird es, wenn man folgende Aussagen betrachtet: „Die Politik ist schuld daran dass ich keine Arbeit habe!“ oder „Die Gesellschaft hat mich zu dem gemacht was ich bin!“

Die Frage der Schuld

Schuld kann auf verschiedener Weise aufgeladen werden, beabsichtigt oder nicht. Entscheidend ist bei der Frage nach der Schuld letztendlich, ob oder ab wann wir den Menschen als Urheber seiner Handlungen betrachten. Sühne ist deshalb vielmehr als das Verbüßen der Strafe für ein bestimmtes Verhalten. Es impliziert auch ein Bereuen der Tat und die Frage nach den rationalen Gründen für diese. Wie kann die Antwort heute noch lauten, wenn man die beschriebenen Einschränkungen der Willensfreiheit des Menschen beachtet? Der Begriff der Verantwortung unterliegt heute einem sehr inflationären Gebrauch. Besonders in Politik und Wirtschaft, dort wo sich viele Menschen eine tatsächliche Verantwortungsbereitschaft wünschen, wird dieser Begriff wie ein Mantra bis ins sinnentleerte hinein wiederholt, sodass mit ihm noch kaum sinnstiftend operiert werden kann.

Mal wird Verantwortung ungefragt beansprucht, an anderer Stelle wird sie delegiert oder einfach abgelehnt. Das verantwortungslose Handeln ist mit einer pejorativen Eigenschaft besetzt, deshalb findet der moderne, aufgeklärte und selbstkritisch-reflektierte Europäer sich gerne in der Situation wieder, sich für alles und jeden verantwortlich zu fühlen. Ganz gleich ob es das Weltklima, der Hunger im Sudan oder der Krieg im Afghanistan ist: Mit dem Anspruch auf die (Mit-)Verantwortung dieser Zustände kann sich ebenfalls ein Anspruch auf das Eingreifen und letztendlich der Macht entstehen. Mit weitreichenden und leider zu oft fatalen Konsequenzen. Dieser moderne Mensch nimmt die Schuld selbstverständlich nicht als Individuum auf sich, sondern als Teilhaber einer Kultur. Durch die Teilhabe an dieser habe er sich Schuld gemacht und müsse sich nun als Individuum Distanz von ihr distanzieren, um sich eben von dieser Schuld zu befreien. Schuldverschiebungsstrategien und Selbstermächtigungsmechanismen greifen hier ineinander.

Verantwortlich ist immer der Andere

Die Großzügigkeit von der andere Menschen aus ihrer Verantwortung entlastet werden, bedeutet aber auch, dass diesen Menschen abgesprochen wird, für sich selbst Verantwortung übernehmen zu können. Seien es Junkies, Kranke, Kinder oder Sinti-Roma-Familien. Wer bestimmten Bevölkerungsgruppen oder auch Individuen aufgrund bestimmter Merkmale aus der gesellschaftlichen Verantwortung entlässt, dem fällt es auch einfach, sich als ihr Sprachrohr zu installieren. Zum Glück macht man sich heute verdächtig, wenn man z. B. aggressive Jugendliche oder obdachlose Junkies selbst für ihre Situation vollständig verantwortlich macht. Was bedeutet es aber, wenn die Verantwortung woanders gesucht wird, statt bei den Akteuren? Welche Umstände führen dazu dass Person XY zum Gewaltverbrecher wird und wer ist dann dafür verantwortlich? Wenn Akteure nicht für ihr Verhandeln verantwortlich gemacht werden – sprechen wir ihnen, und konsequenterweise auch allen Menschen, nicht den freien Willen ab? Können wir mit steigender Komplexität der Gesellschaften und mit neuen Erkenntnissen über das menschlichen Gehirn überhaupt noch von Verantwortung sprechen?

Ein Ende der Verantwortung

Ich begegne Menschen die großmäulig die Verantwortung übernehmen, ohne gefragt worden zu sein, mit großer Skepsis. Verantwortung setzt immer einen Fragesteller und einen Befragten voraus. Verantwortung heißt für Ergebnisse einstehen. Manch einer verwechselt Verantwortung mit pragmatischen Kalkül: „Ich übernehme Verantwortung um Schuld von mir zu weisen.“ Es ist möglich ohne Willensfreiheit zu handeln. Du bist Urheber deiner Taten und seine es auch nur Reflexe. Wir können nicht nicht handeln, weil wir alle miteinander leben. Selbst wenn wir nur atmen tun wir etwas. Allein unsere schiere Existenz hat Auswirkungen auf andere. Das gute Gewissen existiert nur mit dem fehlenden schlechten Gewissen. Der Egoismus ist Voraussetzung für ein erträgliches Leben.

Freiheit oder Verantwortung?

Falsche Vorstellungen von Freiheit sind ihre größten Hindernisse. Zu tun was man will gehört zu unserem Freiheitsbegriff. Aber das allein reicht nicht aus. Solange wir nicht wissen, was Tun für die Welt und in Bezug auf uns selbst bedeutet. Manch einer kämpft für seine Abhängigkeit, weil er sie für die Freiheit hält. Die Freiheit steht im Verhältnis zur Welt und besonders im Verhältnis zu anderen Menschen. Wenn wir die Freiheit nach unserem Willen definieren, also das zu tun was wir wollen, dann nehmen wir auch an, dass wir einen freien Willen haben. Handeln geht nicht ohne Subjekt. Etwas zu tun, impliziert einen Willen und ein Wollen und daraus einen Anlass etwas zu wollen. Einen Grund. Wenn die Veranlassung von etwas anderem kommt sind wir nicht mehr wir selbst die wollen. Etwas in uns was durch einen äußeren Einfluss etwas will, eine physische, psychische oder soziale Kraft. Ohne das Ich ist die Freiheit eine Illusion oder sie besteht nicht darin, dass zu tun was man will, sondern das zu wollen das man tut.

Eine Vorstellung von Freiheit kann die Vorstellung sein, auf dem eigenen Weg auf kein Hindernis zu stoßen. Freiheit definiert sich nicht nur in Bezug auf die Welt, sondern auch in Bezug auf das Selbst. Frei sind wir dann, wenn das was wir tun nicht nur von außen kommt, sondern aus unserem Inneren. Niemand würde auf die Idee kommen, die Naturgesetze als Einschränkungen der Freiheit zu betrachten.

Unter diesen Prämissen könnte hiermit das Ende der Freiheit postuliert werden. Das wäre wenig hilfreich und wahrscheinlich feige.  Im Begriff der Verantwortung steckt die Antwort. Wo eine Antwort da auch eine Frage. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass dort wo keine Frage gestellt ist, auch keine Antwort erwartet werden kann. Von jemanden Verantwortung einzufordern, den man nicht fragen kann ist als nicht möglich. Doch wer kann Verantwortung tragen und wer darf sie einfordern?

Einfach betrachtet ist jeder Mensch für die Folgen seiner Handlungen, im Sinne einer Urheberschaft, verantwortlich. Jedoch bedeute Urheberschaft nicht gleich Verantwortung. In vielen Fällen sprechen wir handelnden Menschen die Verantwortung aus triftigen Gründen ab, sei es weil wir sie für prinzipiell unmündig erklären oder weil ihnen unter Berücksichtigung  von Ausnahmefällen nicht die volle Verantwortung zugestehen. Nur dort wo Menschen bewusst ihrer Handlungen hinsichtlich ihrer unmittelbaren Konsequenzen sind und sich für die souverän entscheiden, halten wir sie auch für verantwortlich.

Verantwortung braucht Freiheit

Die Voraussetzung für die Zurechnung von Verantwortung ist Freiheit. Jeder der sich seiner Verantwortung entziehen möchte, wird an irgendeinem Zeitpunkt behaupten, in Unfreiheit gehandelt zu haben und falls möglich die Verantwortung zu delegieren. Ganz gleich von dem möglichen Wahrheitsgehalt dieser Aussagen, müssen wir uns eingestehen dass in dem Moment in dem diese Argumentation zugelassen wird, wir die Unfreiheit des Handelnden unterstellen und dieser aufhört ein souveräner Partner zu sein mit dem wir uns auf Augenhöhe begegnen. Zwangsläufig begegnen wir solch einem Mensch paternalistisch, therapeutisch oder schlimmstenfalls sogar ignorant.

Nicht jede Verantwortung erwächst aus den originären Handlungen seiner Selbst, sondern kann aus dem ihr Machtposition entstehen. Das heißt, dass dort wo eine Verantwortungsübernahme stattfindet,  ein entsprechendes Machtgefälle existieren muss. Macht bedeutet Dinge tun zu können, die für andere gravierende Konsequenzen haben. Im Moment wo etwas in unserer Macht steht, hat die Rede von Freiheit und Verantwortung ihren Sinn. In der Konsequenz bedeutet dies auch, dass aus Macht immer auch Verantwortung für die beteiligten Menschen entsteht.  Für das weitere Verständnis von Verantwortung im gesellschaftlichen Bereich, muss also die Frage von Macht gestellt werden.

Keine Macht ohne Verantwortung

Macht strukturiert sich auf unterschiedliche Weise. Ein Archetyp einer Machtkonstruktion entsteht beispielsweise zwischen Eltern und ihren Kindern. Eine weitere Möglichkeit ist die Konstellation eine Kapitäns und seiner Passagiere. Hier entsteht ein Abkommen welches dem Kapitän Macht zum Zwecke der Reise verleiht. Der Kapitän ist damit verantwortlich für die Sicherheit des Schiffes und das Leben seiner  Gäste. Das Possessivpronomen  „seine“ drückt diese Verantwortung bereits aus.

Demokratische Staaten folgen ebenfalls dieser Logik. Seine Bürger verzichten auf einen Teil der Macht zugunsten einer Verantwortungsübernahme für bestimmte Bereiches ihres Lebens. Sogar nicht gewählte Machthaber wie Aggressoren und Besatzer, welche die Macht übernommen haben, übernehmen die Verantwortung für die Unterworfenen, auch wenn die historisch betrachtet eher die Ausnahme sein dürfte. Doch wie kann ein Staat Verantwortung übernehmen?

Verantwortlich handeln können nur Individuen

Aber Einzelne sind nicht für alles verantwortlich.  Im Zeitalter der Individualisierung, das heißt der zunehmenden Verantwortungsverlagerung auf den Einzelnen, die sich in Begriffen wie Privatisierung und Eigenverantwortung widerspiegeln, stellt sich die Frage der Legitimation der Mächtigen. D.h. in dem Augenblick in dem eine institutionelle Macht die Verantwortung auf das Individuum übertragt, stellt sich die Daseinberechtigung dieser Institution.

Eine Regierung die jegliche Verantwortung abgibt, verliert ihren Machtanspruch und schafft sich damit selbst ab. Diese schrittweise Verantwortungsverlagerung von Institutionen auf das Individuum lässt sich angefangen von der Bildung, über die Gesundheitsvorsorge bis zu der Rentenvorsorge beobachten. Wo eine tatsächliche Wahlfreiheit besteht ist diese Form der Verantwortungsübergabe ein Gewinn an Freiheit für die Beteiligten. Für wohlsituierte Eltern kann die Freiheit darüber zu entscheiden, welches Bildungsangebot ihre Kinder wahrnehmen dürfen, ein Zugewinn sein. Sie fühlen sich in erster Linie ihren Kindern verpflichtet.

Dass ihr individuelles Verhalten möglicherweise gesamtgesellschaftlich weniger vorteilhaft ist, liegt außerhalb ihres gefühlten Verantwortungsbereiches. Dieses Prinzip setzt den Gedanken, dass die Gesellschaft als solche Verantwortung für die Bildung ihrer Kinder übernehmen muss, zunehmend außer Kraft.

Verantwortungsübergabe leicht gemacht?

Verantwortungsübergabe an Individuen kann nur dort sinnvoll sein, wo diese imstande sind oder in die Lage versetzt werden, die damit verbundene Macht auch auszuüben. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Menschen nicht der Überzeugung sind, dass die Polizei abgeschafft werden könnte. Keiner würde ernsthaft fordern dass Diejenigen, die besonders schutzbedürftig seien, sich einen privaten Sicherheitsdienst leisten sollten.

Zynisch wird es an dem Punkt, wo Menschen mit Verantwortung ausgestattet werden, die diese nicht wahrnehmen können. Ein behandelnder Arzt kann seinem Patienten nicht die Verantwortung für eine Therapie übertragen.  Würde er dies tun, dann stellte sich die Frage welchen Sinn die Rolle des Arztes überhaupt hat, wenn der Patient als souveräner Mediziner betrachtet werden kann. An dieser Stelle zeigt sich die Schwierigkeit der Verantwortungsübernahme durch den Arzt und der Mündigkeit des Patienten. Der Arzt kann seinem Fachwissen und dem daraus abgeleiteten Wissensvorsprung nicht seiner Verantwortung entzogen werden. Auf der anderen Seite kann dem Patienten nicht zugemutet werden, als willenloses Verfügungsobjekt zu gelten.

Ein Wohlfahrtstaat kann Unmündigkeiten und Abhängigkeiten durch eine Art der patriarchischen Fürsorglichkeit erzeugen und man ist geneigt Probleme einer wie auch immer definierten Gesellschaft zurechnen. Eine wesentlich besorgniserregendere Tendenz ist jedoch zunehmend zu beobachtbar: Unter dem Begriff der „Eigenverantwortung“ werden Menschen um die Unterstützung gebracht die sie, vollkommen zu Recht, von der Gemeinschaft auch erwarten dürfen. Vorteile werden akkumuliert – Nachteile sozialisiert.

Das internationale Finanzkapital ist seiner sozialen Verantwortung nicht in dem Maße nachgekommen wie seine Macht in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist. Weder stellten sich die Verantwortlich in den letzten Krisen ihrer Verantwortung, noch konnten sie von denen zur Verantwortung gezogen werden, die mit den weitreichenden Konsequenzen zu leben haben. Wer keine Macht hat kann niemanden zur Verantwortung zwingen. Diese Ohnmacht weitet sich in alle Lebensbereiche aus: Wer ist für ökologische Folgen verantwortlich? Der Konsument? Der Produzent? Die Politik? Ist die Fluggesellschaft für den enormen CO2-Ausstoß verantwortlich oder sind es die Passagiere oder die Werbeindustrie die Flugreisen bewirbt oder die Deutsche Bahn wegen der zu hohen Ticketpreise?

Keine Verantwortung ohne Freiheit

Die Voraussetzung von Verantwortung ist Freiheit. Diese Freiheit ist nie ohne ein Risiko zu haben. Dazu gehört ebenso, dass die Verantwortung einem Selbst gegenüber in den Augen anderer als verantwortungslos gelten kann. Wer als Kind beigebracht bekommt, dass es immer eine Institution gibt, die verantwortlich für das eigene Verhalten und dessen Konsequenzen, wird im Erwachsenen Alter nicht nur dem Anspruch der Verantwortung gegenüber sich selbst nicht gerecht; er wird auch nicht in der Lage sein Verantwortung für andere übernehmen zu können und bleibt damit in einer kindlichen Unfreiheit. Verantwortung werden dagegen Andere für ihn übernehmen müssen.

Es gilt zu prüfen, wenn Instanzen welcher Art auch immer, Verantwortung übernehmen wollen ohne das sie explizit gefragt werden oder ihre bisherige Rolle es ihnen zugestanden hat. Weiterhin ist  zu prüfen, ob derjenige der bereits an der Macht steht, von uns gezwungen werden kann Rede und Antwort zu stehen und seine Verantwortung eine kritischen Prüfung zu unterziehen, ohne die Regeln dieser diktieren zu können. Die Bereitschaft Verantwortung für anderen Menschen zu übernehmen, sollte weder durch die eigenen Wünsche von Machterlangung, noch durch eine wie auch immer geartete Bequemlichkeit gegenüber Anderen erfolgen.

Ein Gönnertum welches mit hehren Worten Instanzen der Bevormundung schaffen möchte und damit seinen infantilisierten Patienten die Fähigkeit abspricht selber zu entscheiden, wird dem Menschen nicht nur die Verantwortung abnehmen, sondern auch ein Stück ihrer Freiheit und Würde.

Damian Paderta
Damian Paderta
Webgeograph & Digitalberater